# Corona als Digitalisierungs-Crashkurs fürs Management

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- Veröffentlicht: 2021-05-17T10:39:58+02:00
- Autor: Thomas Stuppy

Bitkom, Pressemitteilung vom 17.05.2021

 * 8 von 10 Managern haben digitale Technologien ausprobiert und persönlich dazugelernt
 * Aber 19 Prozent möchten nach der Pandemie wieder analoger arbeiten

Die Pandemie hat viele Unternehmen gezwungen, Arbeitsabläufe und Geschäftsmodelle
zu verändern – und sie hat auch zu Lerneffekten an der Unternehmensspitze geführt.
So haben 8 von 10 Managerinnen und Manager durch Corona neue Technologien ausprobiert(
82 Prozent) und dabei nach eigener Aussage viel über Digitalisierung gelernt (80
Prozent). Ebenso viele (82 Prozent) räumen ein, dass die Corona-Pandemie ihre persönlichen
Vorbehalte gegenüber der Digitalisierung abgebaut habe. Das ist das Ergebnis einer
repräsentativen Umfrage unter 502 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern, Vorständen
und Digitalisierungsverantwortlichen von Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten
in Deutschland. „In der Corona-Pandemie wurden Unternehmen gezwungen, Homeoffice
einzuführen und Prozesse zu digitalisieren – und sehr viele haben dabei bemerkt,
dass dies nicht nur eine Notoperation ist, sondern grundsätzliche Vorteile bringt“,
sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Corona ist ein Aufruf, digitale Technologien 
viel öfter auszuprobieren und ihre Chancen zu entdecken – auch wenn uns keine globale
Krise zum Handeln zwingt.“

Allerdings gibt auch etwa jede und jeder Zweite (47 Prozent) zu, sich manchmal überfordert
zu fühlen, weil häufiger über digitale Themen gesprochen wird, von denen sie selbst
nicht so viel verstehen. Das gilt vor allem für kleinere Unternehmen mit 20 bis 
99 Beschäftigten, dort liegt der Anteil sogar bei 50 Prozent. Bei Unternehmen mit
100 bis 499 Beschäftigten sind es 38 Prozent, bei Großunternehmen ab 500 Beschäftigten
nur 29 Prozent. An der Spitze fast jedes fünften Unternehmens (19 Prozent) gibt 
es den Wunsch, nach der Corona-Pandemie wieder weniger digital zu arbeiten als heute.
Auch hier könnten kleinere Unternehmen wieder stärker in alte Muster zurückfallen
als große. Bei den Unternehmen mit 20 bis 99 Beschäftigten sind es 21 Prozent, bei
denen mit 100 bis 499 Beschäftigten nur 15 Prozent und unter den Großunternehmen
ab 500 Beschäftigten ist es sogar nur rund jedes Zehnte (11 Prozent), in dem wieder
verstärkt analog gemanagt wird.

_Quelle: Bitkom_

[Quelle](https://www.datev-magazin.de/nachrichten-steuern-recht/wirtschaft/corona-als-digitalisierungs-crashkurs-fuers-management-52890)
