# Einmaliger Heizkostenzuschuss geplant

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- Published: 2022-02-16T10:06:38+01:00
- Author: Thomas Stuppy

Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 16.02.2022

Die Koalitionsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben den Entwurf
eines Heizkostenzuschussgesetzes ([20/689](https://dserver.bundestag.de/btd/20/006/2000689.pdf))
vorgelegt. Ziel des Gesetzes ist es, vor dem Hintergrund gestiegener Heizkosten 
unter anderem Empfängern von Wohngeld in diesem Jahr einen einmaligen Heizkostenzuschuss
zukommen zu lassen. Die Vorlage soll im Bundestag am 18.02.2022 in erster Lesung
beraten werden.

Anspruchsberechtigt sollen laut Entwurf – neben Empfängern von Wohngeld – nach dem
Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) und dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz
Geförderte sowie Bezieher von Berufsausbildungsbeihilfe und Ausbildungsgeld sein.
Für Wohngeldberechtigte soll der Zuschuss 135 Euro (ein berücksichtigtes Haushaltsmitglied)
bzw. 175 Euro (zwei berücksichtige Haushaltsmitglieder) betragen, für jedes weitere
berücksichtigte Haushaltsmitglied kommen zusätzlich 35 Euro dazu. Für die übrigen
Anspruchsberechtigten soll der Zuschuss 115 Euro betragen. Laut Entwurf sollen von
dem Zuschuss „rund 710.000 wohngeldbeziehende Haushalte, rund 370.000 nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz
Geförderte, rund 75.000 mit Unterhaltsbeitrag nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz
Geförderte sowie rund 65.000 Personen, die Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld
beziehen“, profitieren. Dem Bund sollen durch den Zuschuss im Jahr 2022 Mehrausgaben
in Höhe von rund 189 Millionen Euro entstehen.

_Quelle: Deutscher Bundestag, hib-Nr. 56/2022_

[Quelle](https://www.datev-magazin.de/nachrichten-steuern-recht/recht/einmaliger-heizkostenzuschuss-geplant-73856)
