# Tarifliche Ausbildungsvergütung um 4,2 Prozent gestiegen

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- Veröffentlicht: 2023-06-06T05:49:48+02:00
- Autor: Thomas Stuppy

Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 06.06.2023

Die tarifliche Ausbildungsvergütung ist im vergangenen Jahr im bundesweiten Durchschnitt
um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das geht aus einer Antwort ([20/6937](https://dserver.bundestag.de/btd/20/069/2006937.pdf))
der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage ([20/6649](https://dserver.bundestag.de/btd/20/066/2006649.pdf))
der CDU/CSU-Fraktion hervor. Im Jahr 2021 lag der Anstieg bei 2,5 Prozent. Ein Anstieg
der Ausbildungsvergütung von mehr als vier Prozent sei zuletzt im Jahr 2014 verzeichnet
worden, schreibt die Bundesregierung.

Neben der Erhöhung der Ausbildungsvergütung würden Auszubildende ferner seit März
2022 durch staatliche Förderung entlastet. Darunter fallen beispielsweise der Heizkostenzuschuss
I in Höhe von einmalig 230 Euro, der Heizkostenzuschuss II in Höhe von einmalig 
345 Euro oder die Zahlung einer einmaligen Energiepauschale in Höhe von 200 Euro.
Zudem wurde der Vermögensfreibetrag für Auszubildende unter 30 Jahren auf 15.000
Euro und für Auszubildende ab 30 Jahren auf 45.000 Euro erhöht, schreibt die Bundesregierung.
Die Unionsfraktion hatte mit der Anfrage Auskunft über die „Unterstützung von Auszubildenden
in der aktuellen Krise“ verlangt und insbesondere nach der Belastung durch die gestiegenen
Energiekosten gefragt.

_Quelle: Deutscher Bundestag, hib-Nr. 415/2023_
